Esskultur auf den Philippinen Teil 1

Veröffentlicht auf von Klaus Biesel

Also mal kurz vorausgeschickt, ich bin vielleicht auch ein Esskulturextremist - oder vielleicht doch ganz normal? Jedenfalls habe ich gerne alle Sinne beisammen waehrend der Nahrungsaufnahme. Das heisst hoffentlich nicht, dass ich etwa zu anderen Zeiten nicht alle Tassen im Schrank haette, nein will heissen, dass ich jede Mahlzeit als besonderes Ereignis begehe und dabei mich gerne darauf mit allen Sinnen konzentriere.

Also was ist anders, wo sind die Unterschiede in Sachen „Esskultur“?

Also mal kurz vorausgeschickt. Auf den Philippinen sind alle Kuechen der Welt vorhanden, demnach gibt es auch alles was das international verwoehnte Geniessertum begehren koennte. Nicht immer gleich um die Ecke, nicht immer leicht zu finden aber bestimmt irgendwo. Auch einem Geschmacksvergleich halten diese Angebote durchaus stand. Sind aber, wenn man diese Angebote nutzen moechte, verhaeltnismaessig hochpreisig im Vergleich zu den nationalen Koestlichkeiten. So kostet denn ein Ribey Steak  300g, feinstes Black Angus Fleisch imprtiert, mit Folienkartoffel zwischen 10 und 15 Euronen.  Also knapp die Haelfte als in Germania. So verhaelt es sich bei den importierten Spezialitaeten ganz im Allgemeinen. Unterschiede machen dann noch die jeweiligen Hausstandards der unterschiedlichen Kuechenkategorien.

Die Philippinischen Koestlichkeiten, wenn man diese in guten Restaurants zu sich nimmt, liegen bei 5 – 8 Euronen fuer z.b. eine reichhaltige Meeresfruechtefischplatte. Ein normales Mittagessen, bestehend aus Reis und einer Auswahl verschiedener Grillangebote erhaelt man zwischen 2 und 3 Euronen.  Diese Gerichte kann man in den durchschnittlichen Restaurants ohne Bedenken zu sich nehmen.  An einfachen Imbisstaenden hatte ich persoenlich aber auch noch nie Probleme, abgesehen davon, dass man immer abgefuelltes Mineralwasser verlangen muss.  Dennoch raten viele meiner Bekannten davon ab. Man wisse ja nie.

Was und wo es etwas gibt, lasse ich hier mal weg, darueber ist ja auf meiner Webseite schon einiges gesagt. Vielleicht spaeter mehr. Also was ist anders?

Ach ja – Besteck waere noch ein Thema.

Wobei Besteck in einigen Schnellrestaurants, die als „Foodcourts“ in den Einkaufshauesern bekannt sind, manchmal gar gegen etwas Plastikhandschuaehnliches ausgetauscht wird. Messer grundsaetzlich in nationalen Imbissstuben oder Restaurants erst gar nicht gereicht werden oder nur auf besondere Nachfrage zur Verfuegung stehen. Ganz unabhaengig von der jeweiligen Mahlzeit. Also auch ein Kotelett, sonstiges Hartfleischiges also eben ganz generell. Auch in den meisten privaten Haushalten sind Messer nicht wirklich zugegen. Ob man die denn kaufen kann? Klar doch und zum gleichen Preis wie Loeffel und Gabel.

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Veröffentlicht in Eindruecke

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M
Mhhh, so eine frische Fischplatte... Wie sieht es dort eigentlich mit der Fischerei aus?
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